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Ihre
sphärische Fehlsichtigkeit in der Ferne:
+ Werte: Sie sind
übersichtig. Sehen in die Nähe und in die Ferne nur mit Anstrengung
möglich. - Werte: Sie sind
kurzsichtig. Sehen in die Ferne undeutlich. |
| Glasstärke des rechten Auges für
die Ferne. |
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| Ihre
Glasstärke zum Sehen in die
Nähe. Wird auch als Addition (Kürzel: Add.)
angegeben; Differenz zwischen Fern- und Nahwerten. In diesem
Beispiel: Add. 2,5. |
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Zylinderwert: Ihre Hornhaut
ist nicht gleichmäßig geformt wie eine Kugel, sondern besitzt eine
"Krümmung". |
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Achslage: In diese Richtung
verläuft Ihre
Hornhaut-Ver- krümmung. | |
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Scheitelabstand: In diesem
Millimeterabstand wurden Ihnen bei der Augenprüfung die Meßgläser
vorgesetzt. | |
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| Zur Kontrolle der Achslage. | |
Wieviele verschiedene Brillentypen gibt es?
Fernbrille: Die mit Abstand am häufigsten vorkommende Sehschwäche ist die Kurz- und Weitsichtigkeit. Weiter entfernte Personen und Gegenstände werden dabei nur unscharf wahrgenommen. Abhilfe schafft eine Fernbrille.
Nahbrille: Sie ist das Gegenteil der Fernbrille. Die Weitsichtigkeit setzt meist im Alter zwischen 45 und 50 ein und wird daher auch Altersweitsichtigkeit genannt. Im Nahbereich, hauptsächlich beim Lesen, können wir dann nicht mehr scharf sehen. Für den Ausgleich dieser Sehschwäche sorgt eine Nahbrille.
Bifokalbrille: Wie die Vorsilbe "bi" schon verrät: Hier stecken zwei Brillen in einer. Grundlage ist eine Linse, die zu einer scharfen Sicht bis zum Horizont verhilft. Im unteren Teil des Glases ist zudem ein Feld eingeschliffen, das als Pluslinse die Weitsichtigkeit ausgleicht. Wer hier durchblickt, der blickt auch beim Lesen durch.
Trifokalbrille: Anders als bei der Bifokalbrille stecken hier gleich drei ("tri" = drei) Brillen in einer: Oberhalb des Lesefensters ist bei der Trifokalbrille ein zweiter Streifen eingeschliffen. Er mildert den "Bildsprung" zwischen Nah nach Fern durch einen mittleren Entfernungsbereich etwas ab.
Gleitsichtbrille: Im Gegensatz zur Bi- und Trifokalbrille geht bei der Gleitsichtbrille der Blick vom Nahbereich durch eine Übergangszone nahtlos in die Ferne über. Je nach Blickwinkel können wir also vom Kleingedruckten im Versicherungsvertrag bis zur Lerche am Frühlingshimmel alles klar und deutlich erkennen. Es gibt weder Kanten noch Bildsprünge, stattdessen Sehkomfort pur.
Was sollte man über Kontaktlinsen wissen?
Kontaktlinsen sind kleine Schälchen aus Kunstoff, die auf dem Tränenfilm direkt auf der Hornhaut des Auges schwimmen. Sie korrigieren Fehlsichtigkeiten ähnlich wie Brillengläser.
Ein großer Vorteil der Kontaktlinse liegt darin, dass das Bild an den Rändern nicht unscharf wird. Das Blick bzw. Gesichtsfeld vergrößert sich und es treten auch keine Vergrößerungen bzw. Verkleinerungen auf, da die Linse keinen Abstand vom Auge hat, wie ein Brillenglas. Auch beschlagen und verstauben Kontaktlinsen nicht.
Grundsätzlich unterteilt man Kontaktlinsen in formstabile und weiche Arten. Formstabile Linsen sind in der Lage, Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche der Hornhaut auszugleichen. Zwischen Hornhaut und Kontaktlinse entsteht dann eine Flüssigkeitsschicht unterschiedlicher Dicke. Weiche Kontaktlinsen hingegen passen sich der Hornhautoberfläche an, so dass man sie kaum sieht. Sie sind ebenfalls in der Lage eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) auszugleichen. Mit verschiedenen Farblinsen können Sie Ihre Augenfarbe unterstützen oder auch verändern.